03.05.2008 , 14:45 - MÜNCHEN - Schön langsam wird es auch ganz oben eng: In der Korruptionsaffäre bei Siemens kommen immer neue Vorwürfe gegen die ehemalige Führungsspitze um den langjährigen Konzernchef von Pierer ans Licht.
Inzwischen soll ein weiterer ehemaliger Top-Manager Pierer belastende Aussagen bestätigt haben. Das berichtet der Spiegel. Der Zeuge beziehe sich auf ein Milliardengeschäft mit Argentinien, bei dem in den neunziger Jahren Schmiergeld geflossen sei. Laut SZ haben inzwischen zwei Zeugen Pierer bei der Münchner Staatsanwaltschaft schwer belastet. Der frühere Vorstandschef habe Angestellte des Konzerns zu Schmiergeldzahlungen aufgefordert, lauteten die Vorwürfe. Pierer weist die Anschuldigungen zurück und beteuert weiterhin seine Unschuld.